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Start : Online Magazin : News : 2008 : Oktober : Green IT: Bedarf erkannt – Umsetzung verschlafen

Green IT: Bedarf erkannt – Umsetzung verschlafen

Mehr als die Hälfte der Marketing-Entscheider in Deutschland (63 Prozent) glauben nicht an einen „grünen“ Trend in ihren Abteilungen. Sogar 74 Prozent der Chief Financial Officer geben an, dass es ihrer Ansicht nach keine Motivation ihres Unternehmens gibt, den schädlichen Einfluss auf die Umwelt zu reduzieren. Dies sind zwei Ergebnisse der aktuellen „Marketing Success“-Studie, bei der insgesamt 460 Chief Marketing Officers (CMOs) und 167 Chief Financial Officers (CFOs) großer Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden interviewt wurden. Nur 25 Prozent der deutschen CMOs gaben dabei an, dass ihr Unternehmen den Umwelteinfluss von Marketingaktivitäten misst. Und lediglich zwölf Prozent von ihnen haben sich diesbezüglich konkrete Ziele gesetzt, an denen sich das Handeln orientiert. „Diese Ergebnisse sind alarmierend“, stellt Albert Brenner, Direktor Marketing und CRM Central Entity, Xerox Deutschland, fest. „Denn deutsche Unternehmen sollten spätestens jetzt nachhaltiges Wirtschaften in alle Geschäftsbereiche als selbstverständlichen Bestandteil integrieren – auch ins Marketing. Die Studie zeigt zwar, dass die Messung des Umwelteinflusses an Bedeutung gewinnt, jedoch verläuft dieser Prozess zu langsam.“ Immerhin: Die Mehrheit der befragten CFOs (59 Prozent) und CMOs (51 Prozent) gibt an, dass die Messung des Umwelteinflusses von Marketingaktivitäten in Deutschland wichtiger wird.

„Die Studie von Coleman Parkes zeigt, dass viele Entscheider den derzeitigen Umwelt-Trend noch nicht mitgehen und das Thema Nachhaltigkeit in allen Geschäftsbereichen fest etablieren“, kommentiert Albert Brenner. „Mit intelligenten Broschürenmodellen, der Einführung von Print-On-Demand-Konzepten sowie zielgerichteten Kampagnen zur Reduktion des Streuverlustes lassen sich nicht nur Kosten und negative Umwelteinflüsse reduzieren – auch die Zufriedenheit der Kunden steigt. Die Vereinbarung von ökonomischen und ökologischen Zielen ist also durchaus möglich und sinnvoll. Deutsche Unternehmen, aber auch Firmen in den europäischen Nachbarländern haben aber offensichtlich noch einen weiten Weg vor sich, um ihre gut gemeinten Pläne in die Realität umzusetzen.“

Mehr unter: http://www.xerox.de


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Letzte Änderung: 14.10.2008 | Impressum | Kontakt

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