Am 09. Oktober fand das 6. Symposium für Wissensmanagement in Karlsruhe statt. Hier erfuhren die rund 150 Teilnehmer nicht nur neue Konzepte zum Lernen in der Wissensgesellschaft und Strategien zum Persönlichen Wissensmanagement. In zwei parallel laufenden Workshops am Nachmittag konnte das Erlernte dann auch gleich angewandt werden. Professionelles Wissensmanagement gibt es ab sofort für null Euro: Mit SABIObasic stellt das Hamburger Unternehmen Con Structores jetzt eine kostenlose Version seiner Wissensmanagement-Software zur Verfügung. Die Anwendung wurde speziell für Wissensmanagement-Einsteiger entwickelt und verlangt kaum Einarbeitungszeit. Die wesentliche Herausforderung besteht darin, sie mit Inhalten zu füllen, zum Beispiel Lieferantendaten, Anleitungen oder Checklisten. Die Graduate School Rhein-Neckar bündelt als Weiterbildungsplattform der FH Ludwigshafen, der Hochschule Mannheim und der Berufsakademie Mannheim die Kompetenzen dreier Hochschulen in der Region Rhein-Neckar. Um dem demografischen Wandel zu begegnen, hat der Seminaranbieter nun eine berufsbegleitende Veranstaltung zum Thema Wissenstransfer konzipiert. 94 Prozent der Open-University-Studenten an Europas größter staatlicher Fernuniversität sind mit ihrer Studiensituation überaus zufrieden. Unter 259 englischen Bildungseinrichtungen erreichte die Open University (OU) den zweiten Platz. An der Umfrage nahmen in diesem Jahr 7.000 Studenten der Open University teil. Die OU ermöglicht pro Jahr über 220.000 Studenten, meist berufstätigen, aus 40 Ländern akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. In Deutschland sind über 2.000 Studenten an der britischen Hochschule eingeschrieben. Der internationale Anwender-Fachverband AIIM hat eine neue Studie zum Business Process Management erstellt. Danach bestätigen zwar 87 Prozent der befragten Unternehmen, dass ein Prozess nur dann optimierbar ist, wenn zuvor dessen Grenzen und Umfang definiert sowie ein Verantwortlicher (Prozesseigner) bestimmt wurde. Im Widerspruch dazu steht, dass sie trotzdem über keinen Unternehmensbereich verfügen, der von durchgängig modellierten Prozessen geprägt ist. Mehr als die Hälfte der Marketing-Entscheider in Deutschland (63 Prozent) glauben nicht an einen „grünen“ Trend in ihren Abteilungen. Sogar 74 Prozent der Chief Financial Officer geben an, dass es ihrer Ansicht nach keine Motivation ihres Unternehmens gibt, den schädlichen Einfluss auf die Umwelt zu reduzieren. Dies sind zwei Ergebnisse der aktuellen „Marketing Success“-Studie, bei der insgesamt 460 Chief Marketing Officers (CMOs) und 167 Chief Financial Officers (CFOs) großer Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden interviewt wurden. Die Nachfrage nach Learning-Content-Management-Lösungen im mittelständischen Bereich steigt deutlich an. Hier zeichnet sich ein Trend hin zu flexibleren, nachhaltigeren und auf Zukunftssicherheit angelegten E-Learning-Systemen ab. „Während diese Lösungen in der Vergangenheit eher von Großkonzernen wie der Lufthansa nachgefragt wurden, stellen wir seit einiger Zeit fest, dass auch der Mittelstand zunehmend Wissensressourcen als strategische Investitionen betrachtet“, so Matthias Schulz, Geschäftsführer von OutStart in Deutschland. Der internationale Anwender-Fachverband AIIM Europe hat seit Einführung seiner ersten Seminare im Jahr 2006 inzwischen über 8.500 Informationsspezialisten verschiedener Stufen ausgebildet. Sie haben gelernt, wie sich Unternehmensinformationen aus Dokumenten, E-Mails, Records und Internetseiten finden, kontrollieren und optimieren lassen – und sind damit gut gerüstet für den von Analysten vorausgesagten rasanten Informationsanstieg in Unternehmen: Dieser soll sich 2011 auf die zehnfache Menge dessen belaufen, was noch 2006 zu bewältigen war. Überhöhte Erwartungen und falsche Zielvorstellungen zählen zu den größten Erfolgskillern im Wissensmanagement – und führten in der Vergangenheit häufig zum Scheitern viel versprechender Projekte. Doch nach den Jahren der Ernüchterung gewinnt Wissensmanagement nun wieder zunehmend an Aktualität und trifft in den Unternehmen auf reges Interesse. Das ist das Ergebnis der Studie „Wissens-Management – Lehren aus 20 Jahren Erfahrung“. Am 18. und 19. November 2008 trifft sich das Who-is-Who des Wissensmanagements bereits zum vierten Mal auf den Stuttgarter Wissensmanagement-Tagen. Neben fundierten Praxisberichten und leicht adaptierbaren Anwenderbeispielen stehen zudem themenspezifische Workshops auf der Agenda. Vor allem (Quer-)Einsteiger erhalten hier einen praxisnahen, leicht verständlichen Einblick in die unterschiedlichen Facetten des Wissensmanagements – und bekommen Antworten auf Fragen, die ihnen im Unternehmensalltag begegnen. „Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde“, so Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., im Jahr 1977. Er ist nur einer von vielen IT-Auguren, deren Einschätzungen dem Zeitgenossen heute ein Schmunzeln entlockt. Und dennoch: Marktprognosen und Visionen sind trotz der Gefahr, dass sie sich als Irrtum erweisen, keine unternehmerische Kür, sondern eine Pflicht. Auch die SYSTEMS fragte daher die Big Player der IT-Wirtschaft nach ihren Visionen. Welche Rolle wird die ITK im Jahr 2020 spielen? IBM, Microsoft, Siemens Enterprise Communications und Sun Microsystems standen Rede und Antwort. Effiziente Kommunikation und Zusammenarbeit sind für den dienstleistungsorientierten Mittelstand zentrale Erfolgsfaktoren. Denn im Wettbewerb mit größeren Konkurrenten differenzieren sich gerade Mittelständler häufig durch ihre Kundennähe und hohe Beratungsqualität. Unified Communications (UC) unterstützt diesen Anspruch. Es verbessert die Erreichbarkeit der Mitarbeiter und baut Kommunikationshürden ab. Werden eingehende Anrufe dann noch durch eine Integration mit der CRM-Datenbank automatisch um Kundeninformationen und Bestellhistorien angereichert, können Kunden optimal beraten werden.
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