Viele Anwender von Business-Process-Management-Lösungen (BPM) sind zumindest teilweise noch unzufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „BPM-Software 2008“. Befragt wurden im Zeitraum März bis April 2008 insgesamt 346 Unternehmen und Behörden, darunter 187 erfahrene Anwender und 159 BPM-Interessierte. Dabei zeigte sich, dass BPM hierzulande noch immer primär mit der fachlichen Dokumentation und Analyse von Prozessen assoziiert wird. Gleichzeitig offenbarten sich jedoch klare Entwicklungen in Richtung „ganzheitliches BPM“, was sich in der gestiegenen Bedeutung von Human-Workflow-Funktionen und der Unterstützung Service-orientierter Architekturen (SOA) in der Wahrnehmung der Anwender ausdrückt. Auf der Detailebene ist unter anderem erkennbar, dass die Business Process Modeling Notation (BPMN) als eine Prozessnotation sowohl für Business- als auch IT-Spezialisten gegenüber der traditionellen, Business-fokussierten und ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK) rasant an Boden gewinnt.