Aus den Medien sowie aus politischen Diskursen ist der demografische Wandel mitsamt seinen Auswirkungen auf Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme nicht mehr wegzudenken. Er ist in der deutschen Gesellschaft und am Arbeitsmarkt allgegenwärtig und zeigt sich in Form von regionen- und branchenspezifischen Fachkräfteengpässen sowie alternden Belegschaften. Vor einem solchen Hintergrund müssen Betriebe schnell lernen, mit einer durchschnittlich älteren und sich reduzierenden Belegschaft umzugehen. Die durch den demografischen Wandel ausgelösten Altersstrukturverschiebungen werden in naher Zukunft zu einem blockweisen rentenbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern führen, wodurch Wissensverluste drohen. Ein kostenintensiver Wissensexodus kann die Folge sein. Die Unternehmensverantwortlichen müssen Maßnahmen entwickeln, damit keine kostenintensiven Wissenslücken entstehen, sondern das erfolgskritische Erfahrungswissen der Mitarbeiter innerbetrieblich konserviert und multipliziert wird.
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Bei einer Einführung von betriebswirtschaftlicher Anwendungssoftware müssen Anpassungen an die Bedürfnisse des einzelnen Kunden auch innerhalb einer Standardsoftware durch Customizing durchgeführt werden. Die hierbei abzubildenden spezifischen Geschäftsprozessanforderungen der Kunden werden immer noch häufig manuell aufgenommen und weiterverarbeitet, allenfalls durch Unterstützung von Office-Software...
Wie gesund und leistungsfähig ein Mitarbeiter ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab, die ihre Wurzeln teils in der Person, teils in der Organisation haben. Entsprechend vielschichtig muss ein betriebliches Gesundheitsförderungskonzept sein, das die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig fördern und bewahren möchte....
Im Marketing spielt die Customer Journey längst eine zentrale Rolle. Dabei geht es darum, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und bei jedem seiner Berührungspunkte mit dem Unternehmen für eine gute Erfahrung zu sorgen. Wer im War for Talents erfolgreich sein will, muss dieses Prinzip auch auf das Personalwesen übertragen und in der Employee Journey umsetzen. Dafür sind digitale Prozesse wichtig. D...
Wissen ist Macht. Eine Floskel, die abgedroschen klingt, aber heute stärker denn je zentraler Dreh- und Angelpunkt erfolgreicher Unternehmen ist. Allerdings stehen wir hinsichtlich des Wissens aktuell vor einer ganz anderen Herausforderung als noch vor 50 Jahren. Damals galt es in erster Linie, Wissen zu beschaffen und dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Heute besteht die Kunst im Wesentlichen da...
Menschen treten in die Organisation ein und scheiden nach einer bestimmten Zeit wieder aus. Die demografische Entwicklung der Gesellschaft hat verschiedene Einflüsse auf diesen Prozess, den man als „Mitarbeiterstrom" bezeichnen könnte. Die unterschiedlich starken Geburtsjahrgänge führen dazu, dass aktuell mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter altersbedingt aus der Organisation ausscheiden als Neue ei...
Die Veränderungen am Arbeitsmarkt sind offensichtlich und erfordern unternehmerisches Handeln. Nur diejenigen, die sich auf die Veränderungen einstellen, werden erfolgreich sein. In der Praxis bedeutet das, dass Unternehmen sich zwar weiterhin am Kunden orientieren sollten, gleichzeitig aber auch intensiv auf die Mitarbeiterbedürfnisse fokussieren müssen. Denn im Zuge des demografischen Wandels wird der...
Das Arbeiten in Projekten hat, bezogen auf das Managen von Wissen, Vor- und Nachteile zugleich: Während der klare Zielfokus und die intensive Kommunikation im Projekt den Austausch und die Generierung von Wissen befördern, steht es meist schlechter um die Themen Wissensidentifikation und -bewahrung. Wie Wissensmanagement als integrativer Bestandteil der Projektarbeit die Planungspraxis im Baubereich unte...
Die Lebenserwartung in Deutschland ist in den vergangenen 100 Jahren kontinuierlich um etwa 30 Jahre angestiegen. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Geburtenrate von ursprünglich 2,5 (1965) auf ein Rekordtief von 1,3 im Jahr 2006. Das Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und demografischer Wandel erwartet für Deutschland einen Rückgang der Gesamtbevölkerung für das Jahr 2020 um rund zehn Prozen...