Aus den Medien sowie aus politischen Diskursen ist der demografische Wandel mitsamt seinen Auswirkungen auf Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme nicht mehr wegzudenken. Er ist in der deutschen Gesellschaft und am Arbeitsmarkt allgegenwärtig und zeigt sich in Form von regionen- und branchenspezifischen Fachkräfteengpässen sowie alternden Belegschaften. Vor einem solchen Hintergrund müssen Betriebe schnell lernen, mit einer durchschnittlich älteren und sich reduzierenden Belegschaft umzugehen. Die durch den demografischen Wandel ausgelösten Altersstrukturverschiebungen werden in naher Zukunft zu einem blockweisen rentenbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern führen, wodurch Wissensverluste drohen. Ein kostenintensiver Wissensexodus kann die Folge sein. Die Unternehmensverantwortlichen müssen Maßnahmen entwickeln, damit keine kostenintensiven Wissenslücken entstehen, sondern das erfolgskritische Erfahrungswissen der Mitarbeiter innerbetrieblich konserviert und multipliziert wird.
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Online-Bibliothekskataloge verwalten heutzutage Millionen von Dokumenten und Einträgen. Viel zu häufig entwickelte sich die Suche in solchen Wissensschätzen bisher jedoch zu einer zeitaufwändigen Arbeit. Das soll künftig anders werden: Neue Recherche-Technologien revolutionieren derzeit das Bibliothekswesen. Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) setzt diese Entwicklungen ...
Die Studie „Berufs-Barometer“ der Deutschen Vermögensberatung, die in Zusammenarbeit mit TNS Emnid erstellt wurde, hat ergeben, dass über die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland mit den betrieblichen Fortbildungsmaßnahmen unzufrieden sind. Das ist fatal, weil die Arbeitsunzufriedenheit überdies die Motivation schmälert und die Arbeitsproduktivität senkt. Das heißt: Wer jetzt in die Köpfe sei...
Was macht man, um das Know-how, das innerhalb eines Projekts erarbeitet wurde, nicht zu verlieren? Aufbewahrung des Projektwissens ist eine weitreichende Aufgabenstellung. Sie könnte als fortlaufende Speicherung während des Projektablaufs verstanden werden, wo auch Wissensteilung durch Teamarbeit und Interessensgruppen hinzukämen. Im Folgenden soll jedoch vor allem das Abspeichern am Projektende (oder am...
Nirgendwo verbringen wir so viel Zeit, wie am Arbeitsplatz. Wer 40 Jahre lang einen Vollzeit-Job hat, verbringt bis zur Rente fast neun Jahre mit seinem Arbeitgeber. Wie in jeder funktionierenden Beziehung ist auch im Berufsleben Kommunikation das A und O einer gelungenen Partnerschaft. Dabei geht es nicht nur darum, dem anderen die sprichwörtlichen Wünsche von den Augen abzulesen. Vielmehr müssen ...
Arbeit, Boden und Kapital – das waren lange Zeit die Produktionsfaktoren, auf die Industrie und Wirtschaft ihre Erfolge aufbauten. Doch seit geraumer Zeit wird dieses Dreigespann durch eine weitere Größe ergänzt oder sogar teilweise verdrängt: das Wissen. Vor allem das an Personen gebundene implizite Wissen erhält zunehmend wettbewerbsentscheidende Kraft. Vergleicht man Wissen mit anderen Rohstoffen,...
Wie gesund und leistungsfähig ein Mitarbeiter ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab, die ihre Wurzeln teils in der Person, teils in der Organisation haben. Entsprechend vielschichtig muss ein betriebliches Gesundheitsförderungskonzept sein, das die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig fördern und bewahren möchte....
Es reicht heute nicht mehr, regelmäßig ein ordentliches Gehalt auszuzahlen. Die richtig guten Leute können sich ihre Jobs aussuchen und achten auf Benefits wie Dienstwagen, Fitnessstudio oder eine gute Kantine. Einige Beispiele dafür, was Unternehmen ihren Angestellten heute bieten....
Arbeitnehmer sind das größte Kapital jedes Unternehmens. Dieser betriebswirtschaftliche Grundsatz ist zwar im Kern richtig, trifft aber bei genauerer Betrachtung nur auf den Kreis der zufriedenen Mitarbeiter zu. Denn sind Arbeitnehmer dauerhaft unzufrieden und fühlen sie sich ihren Arbeitgebern emotional nicht verbunden, dann verursachen sie Kosten in Milliardenhöhe. Jeder sechste Arbeitnehmer in Deutsc...