Aus den Medien sowie aus politischen Diskursen ist der demografische Wandel mitsamt seinen Auswirkungen auf Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme nicht mehr wegzudenken. Er ist in der deutschen Gesellschaft und am Arbeitsmarkt allgegenwärtig und zeigt sich in Form von regionen- und branchenspezifischen Fachkräfteengpässen sowie alternden Belegschaften. Vor einem solchen Hintergrund müssen Betriebe schnell lernen, mit einer durchschnittlich älteren und sich reduzierenden Belegschaft umzugehen. Die durch den demografischen Wandel ausgelösten Altersstrukturverschiebungen werden in naher Zukunft zu einem blockweisen rentenbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern führen, wodurch Wissensverluste drohen. Ein kostenintensiver Wissensexodus kann die Folge sein. Die Unternehmensverantwortlichen müssen Maßnahmen entwickeln, damit keine kostenintensiven Wissenslücken entstehen, sondern das erfolgskritische Erfahrungswissen der Mitarbeiter innerbetrieblich konserviert und multipliziert wird.
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Wissen ist Macht. Eine Floskel, die abgedroschen klingt, aber heute stärker denn je zentraler Dreh- und Angelpunkt erfolgreicher Unternehmen ist. Allerdings stehen wir hinsichtlich des Wissens aktuell vor einer ganz anderen Herausforderung als noch vor 50 Jahren. Damals galt es in erster Linie, Wissen zu beschaffen und dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Heute besteht die Kunst im Wesentlichen da...
Online-Bibliothekskataloge verwalten heutzutage Millionen von Dokumenten und Einträgen. Viel zu häufig entwickelte sich die Suche in solchen Wissensschätzen bisher jedoch zu einer zeitaufwändigen Arbeit. Das soll künftig anders werden: Neue Recherche-Technologien revolutionieren derzeit das Bibliothekswesen. Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) setzt diese Entwicklungen ...
Sinkende Geburtenraten, steigende Lebenserwartungen: Unternehmen versetzen diese demografischen Entwicklungen in Alarmbereitschaft. Denn in den nächsten Jahren steht ihnen eine einzigartige Rentenwelle bevor – und damit der Verlust gigantischer Wissensressourcen. Der „House of Process Knowledge“-Framework soll helfen, implizites Mitarbeiterwissen im Unternehmen zu bewahren....
Arbeit, Boden und Kapital – das waren lange Zeit die Produktionsfaktoren, auf die Industrie und Wirtschaft ihre Erfolge aufbauten. Doch seit geraumer Zeit wird dieses Dreigespann durch eine weitere Größe ergänzt oder sogar teilweise verdrängt: das Wissen. Vor allem das an Personen gebundene implizite Wissen erhält zunehmend wettbewerbsentscheidende Kraft. Vergleicht man Wissen mit anderen Rohstoffen,...
Arbeitnehmer sind das größte Kapital jedes Unternehmens. Dieser betriebswirtschaftliche Grundsatz ist zwar im Kern richtig, trifft aber bei genauerer Betrachtung nur auf den Kreis der zufriedenen Mitarbeiter zu. Denn sind Arbeitnehmer dauerhaft unzufrieden und fühlen sie sich ihren Arbeitgebern emotional nicht verbunden, dann verursachen sie Kosten in Milliardenhöhe. Jeder sechste Arbeitnehmer in Deutsc...
Die Bevölkerung hierzulande wird immer älter. Das ist auch für die öffentliche Verwaltung eine Herausforderung, denn zahlreiche Mitarbeiter scheiden altersbedingt aus und nicht immer können freigewordene Stellen problemlos neu besetzt werden. Um zu verhindern, dass Verwaltungen mit dem Personal auch ein gewaltiges Maß an Know-how verlieren, wird effektives Wissensmanagement immer wichtiger. Die Berlin...
Die Lebenserwartung in Deutschland ist in den vergangenen 100 Jahren kontinuierlich um etwa 30 Jahre angestiegen. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Geburtenrate von ursprünglich 2,5 (1965) auf ein Rekordtief von 1,3 im Jahr 2006. Das Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und demografischer Wandel erwartet für Deutschland einen Rückgang der Gesamtbevölkerung für das Jahr 2020 um rund zehn Prozen...
Die Studie „Berufs-Barometer“ der Deutschen Vermögensberatung, die in Zusammenarbeit mit TNS Emnid erstellt wurde, hat ergeben, dass über die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland mit den betrieblichen Fortbildungsmaßnahmen unzufrieden sind. Das ist fatal, weil die Arbeitsunzufriedenheit überdies die Motivation schmälert und die Arbeitsproduktivität senkt. Das heißt: Wer jetzt in die Köpfe sei...
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